Meeresweiten
Das Meer. Unendlich weit. An seinem Saum: die Pension Almayr mit ihren illustren Gästen:
Professor Bartleboom, der die Grenzen des Meeres erforscht, der Maler Plasson, der die See
mit
Meerwasser malt, Madame Deverià, die hier von einer seltsamen Krankheit genest und
die fragile Elisewin, die hier zu Kraft kommen soll.

Alessandro Baricco schrieb mit „Oceano Mare“ ein „Märchen vom Wesen des Meeres“.
Baricco ist studierter Philosoph und Musikwissenschaftler und in „Oceano Mare“ fließen
Philosophie und Musik in wunderbarer Weise zusammen – so wie in allen Texten unseres
Programmes „Meeresweiten“:

Susanne Rump erzählt Geschichten vom Suchen und Finden, von Sehnsucht und Erfüllung,
von Dichtung und Wahrheit in Prosatexten und Gedichten.

Alexander Hardt und Roman Weingardt erschaffen mit Live Electronis, Field Recordings und
Microsounds auf Piano, Bajan und Melodika Klangbilder und Klangräume über die Kraft,
die Weite und den Sog des Meeres.

...eine faszinierende zweistündige Toncollage, die in großen Wellenbewegungen
über den Zuhörer schwappt und ihn einhüllt in bewegte Bilder von Wellen,
Meeresstränden und Sturmesbrausen, die vor seinem inneren Auge entstehen.

HNA vom 19.04.2010

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